Harmonika-Club Dettingen/Erms e.V.

2017 Krinnenspitze und Hahnenkamm
2016 Herzogenhorn und Kirnbergsee
2015 Ammerwald
2014 Tannheimer Tal und Hornbachtal
2013 Südschwarzwald - Hochkopf
2012 Brandenkopf - Kinzigtal
2011 Schwarzwald - Kandel
2010 Lechtal - Jöchelsitze
2009 Hochhäderrich
2008 Nassereith - Roter Stein
2007 Bayrischer Wald - Lusen
2006 Grubigsteinhaus - Eibsee
2005 Im Klostertal
2004 Harmonika-Club überquert die Alpen
2003 Auf den Berggipfeln am Vilsalpsee
2002 Harmonika-Club-Tour zum Bergdoktorhaus
2001 Harmonika-Club zwischen Allgäu und Tirol
2000 Jahresausflug in den Bregenzer Wald

2017 Krinnenspitze und Hahnenkamm

Der traditionelle zweitägige Jahresausflug begann am Samstag beim Bahnhof Mitte in Dettingen. An der Autobahnraststätte Allgäuer Tor wurde eine Kaffeepause mit Hefekranz eingelegt. Durchs Tannheimer Tal erreichte man die Talstation der Krinnenspitzbahn. Fünf Reiseteilnehmer entschieden sich für eine Wanderung rund um den malerisch gelegenen Haldensee, um dann anschließend mit der Bergbahn zur Krinnenalpe zu fahren und dort die anderen Teilnehmer zu treffen.
Nachdem alle ihre Wanderstiefel angezogen hatten, ging die Fahrt mit dem Bus zurück zur Ortschaft Haldensee. Von hier ging die Wanderung los in Richtung Edenbachalpe, dann in Richtung Krinnenspitze auf einem steil ansteigenden Bergpfad. Nach 30 Minuten erreichte man einen Forstweg, der sich dann teilt in Richtung Edenbachalpe und Edenalpe. Ein weiterer steil ansteigender Bergpfad führte durch eine längere Nassstelle, bevor dann wieder Wurzeln und Steine den Weg zierten. Nach insgesamt 90 Gehminuten erreichte man Almwiesen mit blühendem Enzian und Alpenrosen, durch die ein Bergpfad zur Edenalpe führt. 542 Höhenmeter waren dann bereits zurücklegt.

Edenalpe
Die Edenalpe ist erreicht.

Die Panoramaterrasse und die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge luden zum Verweilen ein. Nach einer längeren Rast musste man sich dann entscheiden, ob man zur Krinnenspitze noch 328 Höhenmeter zurücklegen will, oder ob man noch etwas Verweilen wollte und dann den langgezogenen Abstieg über die Krinnenalpe in Angriff zu nehmen.

Zur Krinnenspitze ging es auf einem steil ansteigenden Bergpfad in etwa 60 Gehminuten bis zum Gipfelkreuz.
Was von der Edenalpe wie ein Spaziergang aussah, zeigte sich dann aber doch als ein anstrengender Anstieg, obwohl man den Aufstieg auf der nicht so steilen Südseite gewählt hatte.

Krinnenspitze
Die Krinnenspitze ist erreicht.

Das wunderschöne Wetter und das Unterbieten der Richtzeit für den Aufstieg waren der Anlass dafür, dass man den etwas weiteren Weg über die Gräner Ödenalpe wählte um sich dort vor dem langgezogenen Abstieg über den Enziansteig noch einmal zu stärken. Nach dem nicht enden wollenden Abstieg erreicht man das Bergdorf Rauth. Dort waren wenige Minuten vorher die anderen Teilnehmer durchgekommen, was ein Einheimischer berichtete.
Von der Edenalpe ist die zweite Wandergruppe auf einem geschotterten Fahrweg zur 150 Höhenmeter tiefere gelegenen Krinnenalpe gewandert. Dort traf man die fünf Haldenseewanderer. Nach einer Kaffeepause mit heißem Apfelstrudel auf der Sonnenterrasse ging es dann zuerst auf einem geschotterten Weg weiter in Richtung Rauth. Dann stieg man in den Meraner Steig ein um den steilen Abstieg vorzunehmen.
Ab Rauth mit seinem uriges Feuerwehrhaus waren es noch 10 Gehminuten bis zum Bus. Über den Gaichtpass abwärts nach Höfen ging es zum Landgasthaus.
Nach dem Abendessen saß man noch einige gemütliche Stunden bei eigener Musik zusammen.
Am Sonntag fuhr der Bus zur Talstation der Hahnenkammbergbahn. Dort wurden 6 Reiseteilnehmer für ihre mehrmalige Teilnahme am Jahresausflug geehrt und diese luden alle zu einem Umtrunk ein.

Ehrung 2017
Ehrung für mehrmalige Reiseteilnahme.

Mit der Kabinenbahn ging es dann zur Bergstation der Hahnenkammbahn. Es boten sich für alle mehrere Möglichkeiten. Die Familien mit Kindern wählten den Barfußwanderweg mit seinen 18 Stationen. Über den Hahnenkamm oder über das Tiefjoch wählten viele den Weg zur Schneetalalm. Von dort konnte man den am Samstag zurückgelegten Weg vom Haldensee bis zum Gipfelkreuz aus der Ferne betrachten. Drei Teilnehmer wagten die Herausforderung zur Gaichtspitze. Auf dem nur für Geübte geeigneten Weg war auch ein etwa 40 m langer Kamin durch den man klettern musste.
Dann hieß es Abschied nehmen von der wunderschönen Bergwelt und man fuhr mit der Gondel der Hahnenbergbahn zur Talstation und dann mit dem Bus wieder zurück nach Dettingen.

Ehrung 2017 Reiseteilnehmer 2017

2016 Herzogenhorn und Kirnbergsee

Zum zweitägigen Jahresausflug startete man in diesem Jahr am frühen Samstag Mitten im Juni in Richtung Schwarzwald.
Beim einzigen Rasthof an der A81, Neckarburg, legte man die traditionelle Kaffeepause mit Hefezopf ein. Bei der Weiterfahrt entdeckte man in der Ferne auf dem Feldberg noch mehrere Restschneefelder. Bevor man den Ausgangspunkt der Wanderung Bernau erreichte, fuhr man noch am Nordufer des Schluchsees vorbei.
In Bernau starte man am Sportzentrum Spitzenberg zur Tageswanderung. Zuerst überquerte man die Landstraße, dann folgte man im Dorf dem Wegweiser zum Scheibenfelsen. Das letzte Teilstück, das durch saftige Almwiesen führte, gehört zum Premiumweg Hochtalsteig, einem insgesamt 16 km langen Rundkurs, auf dem man die ganze Schönheit des Schwarzwaldpanoramas genießen konnte. Das schönste Teilstück dieses Premiumweges gehörte auf den weiteren km zur Wandertour des Harmonika-Clubs. Nach dem durchqueren der Almwiesen mit bereits herrlicher Aussicht, erreichte man ein größeres Waldstück auf dem immer noch steilen Anstieg. Die Hochwiese des Milchbergs wurde erreicht. Hier lud eine Himmelsliege zum Verweilen ein. Eine längere Rast für das mitgebrachte Rucksackvesper wurde von einigen Wanderern eingelegt.
An dieser Stelle ist der Rückweg des Hochtalsteigs in Sichtweite. Um ihn zu erreichen, müssen weitere 50 Höhenmeter überwunden werden. Ein Teil der Gruppe ging in diese Richtung und erreichte zuerst weitere Himmelsliegen und eine Aussichtsplattform mit einem Viscope, durch das man die Alpengipfel mit Beschriftung bewundern konnte. Über das kleine Spießhorn und das Spießhorn führte der Premiumweg zur bewirtschafteten Krunkelbachhütte, bei der man die anderen Wanderteilnehmer, die vom Milchberg direkt zur Krunkelbachhütte gewandert waren, wieder traf.
Diese bewirtschaftete Hütte, die auf einer Passstraße mit dem PKW erreicht werden kann, bot vielen Teilnehmern eine gute Möglichkeit sich mit einem kühlen Getränk zu erfrischen, bevor es zum letzten Anstieg zum zweithöchsten Berg des Schwarzwaldes, dem Herzogenhorn, ging.
Man verließ den Hochtalsteig, ohne dass sich an der Schönheit des Wanderwegs etwas änderte. Über einen Forstweg und dann einem letzten steilen Anstieg erreichte man, so wie der Wegweiser es angab, nach 1,6 km das Gipfelkreuz des Herzogenhorns. Die Alternative, ein Bergpfad mit einigen kleineren Schneefeldern, führte im Osten am Herzogenhorn vorbei. Nach 1,6 km liegt in Sichtweite das Leistungszentrum für Sportvereine und Verbände. Hier musste man sich entscheiden, ob man direkt zum Leistungszentrum geht oder ob man nach Süden abbiegt. Ein breiter ca. 1 km langer Bergpfad führt zum Gipfel des Herzogenhorns. Auf diesem Weg begegnete man der Forstwegwandergruppe, die bereits wieder auf dem Abstieg war.

auf dem Herzogenhorn 2016

Für die aufsteigende Gruppe blieb aber noch genügend Zeit, um das Gipfelglück auf dem Herzogenhorn zu genießen.
In der Gartenwirtschaft des Leistungszentrums trafen sich dann alle 3 Gruppen wieder. Beim letzten Teilstück, dem zwei km langen Abstieg durch die Skiabfahrtstrecke Grafenmatt setzte leider vorübergehend Regen ein. Beim Hebelhof dem Ausgangspunkt für die Skifahrer am Feldberg wartete der Bus und brachte alle zum Hotel-Restaurant Lindenhof nach Bräunlingen.
Nach der Zimmereinteilung und dem Abendessen verbrachte man zusammen noch einige gemütliche Stunden. Die wunderschöne Innenstadt in Bräunlingen lud manche Reiseteilnehmer noch zu einem Abendspaziergang durch die Stadt ein.

Teilnehmer 2016

Nach dem Frühstück am Sonntag und dem Verladen der Koffer ging es zu Fuß am Brändbach entlang. Vorbei an Weidetieren, durch den kleinen Ort Waldhausen und durch ein schattiges Waldstück erreichte man die Staumauer des Kirnbergsees. Hier hatten die Teilnehmer die Wahl, über die Staumauer und dann 20 Stufen nach oben, den südlichen Rundweg oder den kürzeren nördlich verlaufenden Rundweg zum Strandcafe zu begehen.
Traditionell wurden auch bei dieser Reises 6 Reiseteilnehmer, die zum 10., 15., 20. bzw. 25. Mal am Ausflug des Harmnonika-Cubs teilnahmen mit einer Urkunde geehrt. Die Jubilare baten die Reiseteilnehmer vor der Abfahrt zu einem Umtrunk.

Jubilare 2016

Danach fuhr man nach Donaueschingen zum Busparkplatz, der ca. 500 m vom Stadtzentrum entfern liegt. Ein Stadtbummel mit Besichtigung der Donauquelle wurde wahrgenommen, bevor man die Heimreise nach Dettingen antrat.

2015 Ammerwald

Am ersten Wochenende im Juli begann für 44 Reiseteilnehmer um 6:30 Uhr der zweitägige Jahresausflug in die Naturregion Reutte. Traditionell stärkte man sich bei der ersten Rast am Allgäuer Tor mit Kaffee und Hefekranz, bevor es zum Ausgangspunkt der Tageswanderungen nach Hohenschwangau ging.
Wegen der enormen Hitze wagten nur 10 Reiseteilnehmer die anspruchsvolle Wandertour. Vom Parkplatz an den Königsschlössern wurden gemeinsam mit der Wandergruppe 2 die ersten 160 Höhenmeter bis zur Marienbrücke zurückgelegt. Wie erwartet nutzten dort die vielen Touristen die hervorragende Aussicht auf das Königsschloss und machten unzählige Aufnahmen. Nach dem Überqueren der Brücke begann ein 3-stündiger steiler Aufstieg mit 720 Höhenmetern über Bergpfade zur Bergstation der Tegelbergbahn durch eine fast menschenleere Naturlandschaft. Schon mitten im Aufstieg benötigte man eine erste Rast für die mitgebrachte Brotzeit und sehr viel Flüssigkeit. Nach der zweiten Rast im Bergrestaurant folgten zwei Stunden mit ständigem Auf und Ab über den Ahornsattel bis zur Jägerhütte. Der Bergpfad führte durch eine fast unberührte Naturlandschaft umgeben von Felswänden und saftigen Almwiesen. Zwei schnelle Wanderer wagten sich auch noch auf die 1780 Meter hohe Ahornspitze und grüßten vom Gipfel die etwa 100 Höhenmeter tiefer vorbei wandernde Gruppe. Nach insgesamt über 5 Stunden erreichte man die Jägerhütte, die die Wandergruppe 2 kurz vorher schon verlassen hatte.

Wandergruppe 1

Eigentlich war vereinbart, sich mit den Handys zu verständigen um eventuell den restlichen Weg, den Schützensteig, ein langer steiler Bergpfad beim dem 320 Höhenmeter abwärts zu bewältigen waren, gemeinsam zurück zu legen. Aber mitten in der unberührten Natur gab es kein Netz um die sonst so selbstverständliche Kommunikationsmöglichkeit zu nutzen.
Die 11 Personen starke Wandergruppe 2 war nach der Marienbrücke über dem Brunnenstubenweg etwa 200 Höhenmeter nach Bleckenau aufgestiegen. Auch diese Gruppe hat eine ausgiebige Rast eingelegt und die an diesem heißen Tag begehrten mitgebrachten Getränke zu sich genommen.

Wandergruppe 2

Nach weiteren 200 Höhenmetern wurde in der Jägerhütte die zweite Rast eingelegt um danach über den Schützensteig direkt zum Hotel nach Ammerwald abzusteigen.
Badewetter und eine Schifffahrt auf dem Plansee waren für die restlichen Reiseteilnehmer eine so verlockende Alternative, dass sie diese möglichen Aktivitäten den anstrengenden Wanderungen vorzogen. Am westlichen Ufer des Sees stiegen sie aus dem Bus. Eine Schiffsrundfahrt auf dem Plansee und dem Heiterwanger See oder eine Schifffahrt in einer Richtung war die Alternative. Wer sich für die Rundfahrt entschieden hatte, musste anschließend entweder den nördlichen oder den südlichen Wanderweg bis zum Ostufer des Plansees vor der Fahrt ins Hotel zurücklegen. Die vielen Bademöglichkeiten und die damit verbundene Abkühlung im See wurden an diesem heißen Tag vielfach genutzt.

Teilnehmer 2015

Nach dem Frühstück am Sonntag und dem Verladen der Koffer fuhr man zur Hahnenbergbahn. Bevor die Kabinenbergfahrt begann, wurden fünf Reiseteilnehmer, die zum 10., 15. bzw. 20. Mal am Ausflug teilnahmen mit einer Urkunde geehrt. Die Jubilare baten die Reiseteilnehmer vor der Bergfahrt zu einem Umtrunk.

Jubilare 2015

Die Kabinenbahn brachte die ganze Gruppe nach oben in die hoch gelegene Alm- und Hüttenlandschaft. Ein Barfußpfad, der Hahnenkammgipfel und mehrere Almen wurden als Wanderziel ausgewählt. Da an diesem Tag das Hahnenkammbergfest gefeiert wurde, konnten man den Berggottesdienst besuchen und anschließend mehrere Volkstanzgruppen bewundern. Mit der Kabinenbahn oder zu Fuß ging es am frühen Nachmittag wieder ins Tal um die Heimfahrt anzutreten.

2014 Tannheimer Tal und Hornbachtal

Am letzten Wochenende im Juni starteten 50 Reiseteilnehmer zum zweitägigen Jahresausflug des Harmonika-Clubs aus Dettingen/Erms ins Tannheimer Tal. Bei der ersten Rast am Autobahnrastplatz Allgäuer Tor stärkte man sich traditionell mit Kaffee und Hefekranz bevor es nach Gaicht beim Gaichtpass ging.
Nach dem die Wanderschuhe angezogen waren, teilte sich die Gruppe. Während die Bergwanderer noch 3 km mit dem Bus fuhren, ging es für die Talwanderer mit einem steilen Anstieg zu dem kleinen Dorf Gaicht los, das auf einer Hochebene unterhalb der Gaichtspitze liegt. Ab hier immer wieder ein leichtes auf und ab durch die saftigen Bergwiesen und durch die Kuhkoppeln im Norden von Nesselwängle. Danach führte der Wanderweg quer durch das Tal, um ab der Talstation der Krinnenspitzbahn am Südhang durch das Tannheimer Tal bis zum Haldensee zu wandern. Freilaufende Kühe und Pferde begleiteten die Wanderer am Südufer des Haldensees entlang. Nach einer längeren Rast folgte man dem Seerundweg im Norden bis zur Ortsgemeinde Haller. Nach der sechsstündigen Wanderung wartete dort der Bus auf die Wandergruppe.
Im Osten von Nesselwängle begann der Aufstieg der Bergwanderer zur 1640 m hoch gelegenen Schneetalalm.
Nach dem etwa zwei Stunden dauernden Anstieg, zuerst über geschotterte Wanderwege, gefolgt von steilen Bergpfaden mit vielen eingebauten Stufen, nutzte man dort bei einer Mittagspause die Gelegenheit, um sich für den Weiterweg zu stärken. Danach führte der Weg hoch zum Tiefjoch. Von hier bot sich der phantastische Ausblick ins Lechtal und die gut sichtbaren Alpen.

Teilnehmer 2014

Der zum Greifen nah gelegene Gipfel des Hahnenkamms wurde aus Zeitgründen leider nicht in Angriff genommen, denn der Weiterweg führte genau in die andere Richtung zum 1817 m hoch gelegenen Ditzl und wieder abwärts zum Hochjoch. Unterhalb der Gehrenspitze und der Köllenspitze ging es zwischen 1500 Höhenmetern und 1700 Höhenmetern immer wieder auf und ab. Gelegentlich mussten einige Geröllfelder überquert werden. Kurz vor der Tannheimer Hütte folgte einem längeren Abstieg zu den Felskanten der Köllenspitze ein noch viel steilerer Anstieg.

kurz vor dem Gimpelhaus

Nach einer kurzen Gehzeit wurde das Gimpelhaus unterhalb der Roten Flüh erreicht. Bei einer letzten Rast vor dem steilen Abstieg nach Nesselwängle konnte man die herrliche Aussicht auf Rote Flüh, Gimpel und Köllenspitze genießen, die voll in der Sonne lagen.
Der Bus brachte dann alle Reiseteilnehmer über den Gaichtpass zum Lechtal. Von dort ging es in eines der schönsten Seitentäler, dem Hornbachtal, zum Gasthof nach Hinterhornbach. Beim Abendessen und dem gemütlichen Beisammensein befürchtete man schon, dass das traumhafte Wetter vom Samstag sich am Sonntag kaum wiederholen würde. So wie befürchtet, fielen in den frühen Morgenstunden erste Regentropfen. Für kurze Zeit wurde überlegt, ob das Schlechtwetterprogramm dem geplanten Aufstieg vom Gasthof zur 200 m höher gelegenen Petersbergalm vorgezogen werden sollte. Als der Regen beim Start für kurze Zeit aufhörte, startete die Gruppe zur Petersbergalm. Auf einem Schotterweg ging es vorbei an saftigen Bergwiesen immer entlang an dem rauschenden Gebirgsbach mit teilweise sehr tiefen Schluchten. Von den Bergriesen links und rechts stürzten mehrere Wasserfälle ins Tal. Leider setzte der Regen wieder ein und man war trotz guter Kleidung froh, nach etwa 2 Stunden Gehzeit die Petersbergalm erreicht zu haben. Bei der Hütte angekommen stärkte man sich mit einer reichhaltigen Brotzeit aus selbstgemachten Käse und frischer Milch. Nach einem längeren Aufenthalt ging es zurück nach Hinterhornbach um anschließend wieder nach Dettingen zu fahren.

2013 Südschwarzwald - Hochkopf

Am ersten Wochenende im Juli starteten 46 Reiseteilnehmer um 6.30 Uhr zum zweitägigen Jahresausflug des Harmonika-Clubs aus Dettingen/Erms in Richtung Südschwarzwald. Traditionell stärkte man sich bei der ersten Rast beim Autobahnrastplatz Neckarburg mit Kaffee und Hefekranz bevor es nach Bernau für die Berggruppe ab dem Wanderparkplatz "Auf der Wacht" losging. Zuerst auf steil ansteigenden Waldwegen, dann über Bergpfade ging es 350 Höhenmeter zum Gipfelkreuz des "Blößling". Die Wanderfreunde wurden mit einer wunderbaren Fernsicht belohnt. Zum Greifen nah und besonders gut zu sehen war der etwa 10 km entfernt liegende höchste Berg des Schwarzwalds, der "Feldberg". Nach einer längeren Rast an der Grillstelle folgten einige Höhenmeter Abstieg, bevor man zum Lederschobenstein aufstieg. Eine lange Gratwanderung bis zum Todtmooser Hausberg, dem Hochkopf, folgte. Ein kurzer steiler Anstieg musste noch bis zum Aussichtturm auf der Bergspitze bewältigt werden. Der heiße Tag war bei vielen verantwortlich dafür, dass der Getränkevorrat aufgebraucht war. Das Wanderheim am Fuße des Hochkopfs war deshalb eine willkommene Möglichkeit für einen Zwischenstop. Hier wartete der Bus auf die Teilnehmer, die von hier aus direkt zum Hotel fahren wollten. Eine große Gruppe macht sich auf den Weg das Hotel zu Fuß zu erreichen. Sie wanderten auf dem Lebküchlerweg der Gruppe hinterher, die erst beim Wanderheim ihre Tageswanderung begonnen hatte. Die erste Strecke führte über einen Panoramaweg zu gemütlichen Himmelliegen, deren besondere Lage mit ihrem herrlichen Ausblick den Start zum Weitergehen erheblich verzögerten. Ein uriger Waldweg führte zum Liebfrauenbrunnen und zu einer Grillhütte, an der die Talwandergruppe ihre Mittagsrast eingelegt hatte. Über Stege und Brücken ging es durch eine kleine Schlucht bis zum Todtmooser Wasserfall. Es folgte der letzte Anstieg zur Sticker Kapelle und dem nahe gelegenen Gasthof zur Zwischenrast. Nahezu zeitgleich erreichte die Talwandergruppe und der Bus das Hotel in Todtmoos. Nach der Zimmereinteilung und dem Leeren der Koffer traf man sich um 19:15 Uhr zum gemeinsamen Abendessen im Speiselokal. Mehrere Stunden in froh gelaunter Runde, bei der die mitgebrachten Instrumente für viel Stimmung sorgten, vergingen, bevor man sich die wohlverdiente Nachtruhe gönnte.
Nach dem Frühstück und dem Verladen der Koffer ging man gemeinsam zum nahegelegenen Heimatmuseum. Die Hälfte der Gruppe wurde vom Glasbläser des Museums empfangen. Dort wurde gezeigt, wie die verschiedenen Kunstwerke aus Glas gefertigt werden. Die andere Hälfte der Gruppe erfuhr beim Museumsrundgang viel über die 700-jährige Ortgeschichte von Todtmoos und wie in früherer Zeit die Menschen hier lebten und arbeiteten. Anschließend tauschten die beiden Gruppen. Beim darauf folgenden Spaziergang entlang der Wehra boten sich vor allem am Abenteuerspielplatz für die Kinder vielfältige Möglichkeiten sich auszutoben. Drei Reiseteilnehmer, die zum 10., 15. bzw. 20. Mal am Ausflug teilnahmen wurden mit einer Urkunde geehrt. Sie luden vor dem Einsteigen in den Bus zu einem Umtrunk ein.
Das Reiseziel für den Sonntagnachmittag war der Titisee. Die Reiseteilnehmer konnten bis 16 Uhr ihr individuelles Programm gestalten. Schiffsrundfahrten auf dem Titisee, Ruder- oder Tretbootfahrten, Einkaufsshops oder die vielseitige Gastronomie nutzen, oder zu Fuß die 5,8 km lange Runde um den Titisee zurücklegen.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2013)
Teilnehmer 2013

2012 Brandenkopf - Kinzigtal

Am Samstag, 22. September 2012, fuhr man in Richtung Schwarzwald. Traditionell stärkte man sich bei einer Rast mit Kaffee und Hefezopf bevor es nach Unterharmersbach ging. Mit Bergschuhen ausgerüstet startete man zum Nillberggssthof. Da leider einige Regentropen vom Himmel fielen nahm die Hälfte der Reiseteilnehmer das Angebot an, mit dem Bus zum Nillberggasthof zu fahren. Der Wandergruppe boten sich abwechselnd steile und fast ebene Wanderwege. Trotz leichtem Regen lohnte sich der Blick zurück ins Tal als man durch die nicht bewaldeten Teilstücke ging. Nach 70 Minuten wurde bei einer kurzen Rast das mitgebrachte Rucksackvesper verzehrt. Nach weiteren 20 Minuten war der Berggasthof erreicht. Oben angekommen verhinderten Nebel und Wolken die sonst herrliche Aussicht ins Kinzigtal und zu den Vogesen. Die mit dem Bus zum Nillberggasthof gefahren Teilnehmer schlossen sich der Wandergruppe an und man startete gemeinsam zu dem letzen 4 km langen Aufstieg zum Brandenkopf. Während einer längeren Pause im Gasthof Brandenkopf veränderte sich das Wetter in Richtung Sonnenschein.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2012)
Teilnehmer 2012

Die Besteigung des Aussichtsturms lohnte sich nicht wirklich, da Wolken die Fernsicht behinderten. Um 14:30 Uhr dann der Start zum Abstieg in Richtung Übernachtungshotelgasthof Walkenstein in Walke oder zum Nillberggasthof zurück um mit dem Bus über Haslach und Wolfach nach Walke zu fahren. Der erste Teil des Abstiegs führte zu der 4 km entfernten Kreuzsattelhütte. Danach begann der Abstieg über den Holzwälderweg ins Gelbachtal. Auf der engen Zufahrtsstraße für die Bergbauern des Gelbachtals wanderte man bis zur Gelbachbrücke. Dort kam gerade rechtzeitig der Bus um die noch fehlenden 1,8 km zum Hotel zu fahren. Mehrere Reiseteilnehmer waren so ehrgeizig, dass sie auch noch dieses Teilstück entlang dem Wolfstal-Flöserweg bis zum Hotel zu Fuß erledigten. Nach der Zimmereinteilung traf man sich um 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen im Speiselokal. Mehrere Stunden in froh gelaunter Runde vergingen, bevor man sich die wohlverdiente Nachtruhe gönnte.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fuhr man nach Oberwolfach um im Besucherbergwerk in der Grube Wenzel eine Führung zu erleben. Da mehrere Reiseteilnehmer für die 10., 15. oder gar 20. Reiseteilnahme mit einer Urkunde geehrt wurden, luden diese nach dem Aussteigen zu einem Umtrunk ein. Nach dem Einkleiden mit Schutzkleidung, Helm und Stirnlampe bekam man in drei Gruppen aufgeteilt 90 Minuten interessante Informationen rund um den Silberbergbau in der längst stillgelegten Grube Wenzel. Nur noch eine kurze Fahrt bis Wolfach. Am Bahnhof bei den Busparkplätzen stiegen die Reiseteilnehmer aus. Jeder hatte bis zur Abfahrt des Busses bis 16 Uhr Zeit zur freien Verfügung. Manche besuchten die etwa 500 m entfernte Glasbläserei Dorotheenhütte, andere zog es in die historische Altstadt mit den vielen Straßenlokalen und dem Flöserpark.

Beim Flöserpark

2011 Schwarzwald - Kandel

An einem regnerischen Tag ging es ins Glottertal in den Schwarzwald. Ein gemeinsamer Spaziergang führt alle Reiseteilnehmer zur Schwarzwaldklinik, der Klinik aus der gleichnamigen Fernsehserie. Der Regen verhinderte, die geplante Tour von der Schwarzwaldklinik auf den Kandel fortzusetzen. Man startete mit dem Schlechtwetterprogramm und spazierte durch das Glottertal. Als der Regen aufhörte starteten einige Reiseteilnehmer, zwar mit Verspätung, zu dem geplanten Aufstieg zum Kandel. Die anderen Teilnehmer fuhren mit dem Bus zum Kandelparkplatz. Zur Überraschung aller lag hier so viel Schnee, dass der Schneepflug fahren mußte. Zu Fuß ging es dann durch die ca. 7 cm Neuschneedecke zur Kandelpyramide, dem Gipfel (1241 m). Mit einer Schneeballschlacht vertieb man sich die Zeit, bis die Reiseteilnehmer kamen, die den Aufstieg zu Fuß, vorbei an der Thomashütte (1073 m) gewagt hatten. Der Bus brachte alle zur Unterkunft zum Gasthof Hirschen in Simonswald.

Sonnenstrahlen erwartete die Reisegruppe am Sonntag. Zu Fuß ging es vom Hotel ein Stück auf dem Simonswälder Mühlenwanderweg entlang zur Ölmühle. Dort wartete eine Führung auf die Reisegruppe.
Nach dem Besuch der Ölmühle wurden langjährige Reiseteilnehmer geehrt. Danach startete man zum Sonntagnachmittagsprogramm, dem Titisee. Leider hatte der Bus auf der Schwarzwaldhochstraße eine Panne und man konnte nicht mehr weiterfahren. Mit einem Spaziergang zum Gasthof in der Nähe vertrieb man sich die Zeit, bis der Bus repariert war und man die Rückreise antreten konnte.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2011)
Teilnehmer 2011

2010 Lechtal - Jöchelsitze

Die Talstation der Jöchelspitzbahn im Lechtal war der Ausgangspunkt des diesjährigen Wanderwochenendes. Mit der Doppelsesselbahn ging es zur Sonnalm der Bergstation in 1780 m. Nach 20 Minuten Anstieg erreichten alle den Lachenkopf (1903 m). Hier trennte sich die Gruppe. Die große Mehrheit wählte den Alpenrosensteig der in ca. 2 Stunden zum Bernhardseck führte. Nur 5 Teilnehmer nahmen den steilen Aufstieg zur Jöchelspitze (2226m ) in Angriff um dannach über den Panoramaweg zum Bernhardseck zu gelangen. Nach einer längeren Einkehr stieg man ab nach Elbigenalp. Von dort brachte der Bus die Teilnehmer nach Holzgau in das Hotel-Restaurant Bären. Nach dem Frühstück am Sonntag wurden drei Reiseteilnehmer für ihre Jubiläumsteilnahme am Jahresausflug geehrt. Bei herrlichem Wetter fuhr man anschließend nach Warth und nahm den Vierersessellift, den Steffisalp-Express, um eine Hochalpenwanderung zum Wirtshaus am Fuß des Karhorns zu machen. Einige wenig machten sich auf zum Saloberkopf. Verwöhnt vom herrlichen Sonnenschein, fiel es schwer, den Rückweg mit der Steffialp-Bahn anzutreten.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2010)
Teilnehmer 2010

2009 Hochhäderrich

Zwei herrliche Sonnentage prägte das Wanderwochenende des Harmonika-Clubs aus Dettingen in diesem Jahr. Der Bus brachte die Reiseteilnehmer zur Talstation der Hochgratbahn bei Steibis. Zu Fuß waren 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Nur wenige Teilnehmer benützen dafür die Hochgratbahn. Nach zwei Stunden, zum Teil sehr steilem Anstieg, traf man sich am Gipfel des Hochgrats bei einer herrlichen Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Es begann der Start der Gratwanderung über die westliche Nagelfluhkette. Drei Abstiegen folgten drei Aufstiege zum Seelekopf, zum Hohenfluhalpkopf und zum Eineguntkopf. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit war mehrmals gefragt. Steile Abhänge links und rechts, Leiter und Drahtseile gaben auf dieser Strecke einen kleinen Vorgeschmack auf das was bei den anderen Gipfeln noch kommen würde. Nach einer längeren Rast auf dem Eineguntkopf stiegen einige Teilnehmer über die Falkenhütte und Hörmoosalpe zum Hotel an der Talstation der Hochhäderrichbahn ab. Der Rest der Gruppe nahm nach dem Abstieg den anstrengenden Aufstieg zum 5. Gipfel, dem Falken, in Angriff. Die Anstrengung hatte sich gelohnt, mit einer herrlichen Aussicht nach Süden wurde man belohnt. Nach dem erneuten Abstieg verabschiedeten sich weitere Teilnehmer, die bis zum Hotel abstiegen. Noch 13 Personen nahmen auch den 6. Gipfel, den Hochhäderrich, in Angriff. Die Warntafel "Nur für Geübte" war das Signal für einen ungewöhnlichen Wanderweg. Mit zwei drahtseilgesicherten etwa je 5 m senkrechten Abstiegen begann die letzte etwa 1 km lange Klettertour. Ein Drahtseil folgte dem anderen. Hohe Stufen im Fels und enge Gratpassagen wechselten sich ab. Am Gipfelkreuz des sechsten Berges war es geschafft. Nach einer längeren Rast auf der Hochhäderrichalpe ging es direkt zum Hotel. Dort traf man auf die restlichen Reiseteilnehmer, die vom Hotel aus die vielfältigen Wanderrouten genutzt hatten.

Nach dem Frühstück fuhr man am Sonntag zur Alpsee Rodelbahn. Rodeln auf der längsten Rodelbahn Deutschlands oder ein Spaziergang entlang des Nordufers des großen Alpsees waren die beiden Wahlmöglichkeiten. In Bühl bei Immenstadt traf man sich an der Uferpromenade, um die vielfältigen Tourismusmöglichkeiten vor der Abfahrt wahrzunehmen.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2009)
Teilnehmer 2009

2008 Nassereith - Roter Stein

Die Busfahrt ging in diesem Jahr in Richtung Fernpass. Die Reiseteilnehmer hatten die Wahl zwischen einer Wanderung am Fernpass durch den Alpinpark mit 10 Schautafeln entlang der Via-Claudia-Augusta zum Schloß Fernsteinsee und zum Fernsteinsee oder zur Bergtour zum Roten Stein. Der Ausgangspunkt war die Straße zwischen Bichelbach und Berwang. Nach 20 Minuten erreichte man den Ausgangspunkt zum Aufstieg zum Bichelbächler Jöchle (1942 m). Weiter ging es über den Füssenerweg. Leider wurde das Wetter so schlecht, dass die Sichtweite nur noch wenig Meter betrug. Der geplante Aufstieg zum Roten Stein wurde abgebrochen. Man wanderte zur Galtbergalm (1790 m). Nach einer Rast stieg man ab zum Fernpass. Dort wartete der Bus, der zum Gasthof - Restaurant Gurgltalblick fuhr.

Nach dem Frühstück fuhr man zur Brauereibesichtigung in den Nähe vom Rotlechstausee. Den Sonntagnachmittag hatten die Reiseteilnehmer zur freien Verfügung in Pfronten.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2008)
Teilnehmer 2008

2007 Bayreischer Wald - Lusen

Seit mehreren Jahren zählt der zweitägige Jahresausflug zum festen Programm des Harmonika-Clubs Dettingen. 53 Reiseteilnehmer starteten am Samstag Morgen mit dem Bus in den Bayrischen Wald. In der Nähe von Spiegelau stieg man aus dem Bus und folgte dem Wanderweg zum Tierfreigelände in Altschönau oder dem Anstieg zum Hausberg von Waldhäuser, dem Lusen. Die Route führte über die Martinsklause zu einer Felsschlucht namens Teufelsloch. In den Hochlagen erwartete die Wanderer ein ungewohnter Anblick. Flächendeckend sind hier die alten Bäume - beschleunigt durch Borkenkäferbefall - abgestorben und ein neuer vielfältiger Jungwald tritt an Stelle des alten Hochwaldes. Das letzte Wegstück führte über die "Himmelsleiter", eine steile Steintreppe, zum Lusengipfel mit seinem imposanten Granitblockfeld. Ein grandioser Ausblick entschädigte für die Mühen der Wanderung. Nach einer längeren Rast wanderte ein Teil der Gruppe hinunter zum Markfleckl (alter Grenzstein) und erreichte über den Lusensteig Finsterau. Die andere Gruppe wanderte über das Lusenschutzhaus zum Ausgangspunkt zurück. Mit dem Bus fuhr man zuerst nach Altschönau um die Wandergruppe vom Tierfreigelände abzuholen und danach nach Finsterau. Nach der Zimmerverteilung blieb vor dem Abendessen noch ein wenig Zeit um sich im Hallenbad des Hotels zu erfrischen. In froher Runde verbrachte man anschließend noch einige Stunden.

Das Museumsdorf in Tittling mit seinen über 100 Gebäuden aus den vergangenen Jahrhunderten war der Ausgangspunkt am Sonntag. Neben den vielen volkskundlichen Sammlungen kam man auch an der ältesten Volksschule Deutschlands von 1666 vorbei, die wie alle anderen Häuser auch im Originalzustand im Museumsdorf wieder aufgebaut wurde. Neben den Einblicken in das bäuerliche Leben von damals erhielt man Informationen über Fuhrwerke, Schusterei und Sägewerke.
Anschließend lud ummittelbar neben dem Museumsdorf der Dreiburgensee zum Boot fahren und spazieren gehen ein. Inmitten der prächtigen Spätsommersonne wurde es Zeit um den Bus zu besteigen, der die Reisegruppe in diesem Jahr zum Abschlussessen nach Leipheim fuhr.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2007)
Teilnehmer 2007

2006 Grubigsteinhaus - Eibsee

Im Juni fuhren 52 Reiseteilnehmern mit dem Bus zum ersten Zwischenstop, dem Allgäuer Tor. Traditionell stärkte man sich mit frischem Hefekranz bevor die Fahrt weiter in Richtung Biberwier ging.
Die Familiengruppe machte sich auf in Richtung Mittersee mit dem Wanderziel Blindsee. Sie sahen ein Stück unberührte Natur. Smaragdgrüne Wasseroberflächen und vielfältige Fischarten waren zu sehen. Allerdings war auch der steile Bergkamm zwischen den beiden Seen zu überwinden.
Von Anfang an ging es für die zweite Wandergruppe steil bergauf in Richtung Grubigstein. Es war zu erwarten, dass bei dem überdurchschnittlichen Tempo und den hohen Temperaturen einige wenige Teilnehmer nach den ersten 250 Höhenmetern sich verabschiedeten um die Brettlalm auf einem wenig ansteigenden Weg als Zwischenstopp zu erreichen. Die große Mehrheit der Gruppe legte die restlichen 450 recht steilen Höhenmeter bis zum Grubigalm ebenfalls in einem schnellen Tempo zurück. An der Grubigalm musste man sich entscheiden. Entweder noch einmal 300 Höhenmeter zum Grubigsteinhaus oder etwas gemütlicher zur bewirtschafteten Wolfratshauserhütte. Der Weg zum Grubigsteinhaus war in den Schneemassen nicht genau auszumachen, deshalb ging man über die Schneefelder steil nach oben. Für alle bot sich ein großartiger Ausblick über die Lechtaler Alpen. Auch das Gipfelkreuz des 200 m höher gelegenen Grubisteins war greifbar nahe, aber die Schneemassen machten ein Weitergehen unmöglich. Gemeinsam machte man sich auf den Weg zur Wolfratshauserhütte um dort bei einer kurzen Rast die anderen Reiseteilnehmer wieder zu treffen. Der herrliche Sonnenschein war verantwortlich, dass man etwas länger als geplant verweilte, bevor man mit dem Abstieg direkt zur Unterkunft nach Lermoos begann.
An der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn begann man am Sonntag die Wanderung.
Der Weg führte hoch zur Hochthörlehütte und zur Aussichtsplattform Eibseeblick. Der Eibsee mit seinen vielen Inseln, der 500 m tiefer liegt, lag im herrlichsten Sonnenschein und war gleichzeitig das Tagesziel.
Der Eibsee lud noch zu einer Tretbootfahrt oder zum Besuch des Strandcafes ein. Wie schnell man sich in der Gegend um die Thörlehütte mit ihrem weitläufigem Wegnetz verlaufen kann, hatte am Vorabend der Vermieter in Lermoos erzählt. Als ob er es geahnt hätte. Zwei Reiseteilnehmer haben sich tatsächlich verlaufen. Mit Hilfe der vorhandenen Handys gelang es, beide von ihrem Irrweg zum Eibsee zu lotsen.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2006)
Teilnehmer 2006

2005 Im Klostertal

Zum zweitägigen Jahresausflug des Harmonika-Clubs aus Dettingen starteten diese Jahr am frühen Samstagmorgen 46 Reiseteilnehmer und fuhren mit dem Bus in Richtung Arlberg. Beim ersten Zwischenstop am Autobahnrasthof Allgäuer Tor stärkte man sich traditionell mit Hefekranz. Nach der Fahrt über Warth und Lech bildeten sich 3 Gruppen für die verschiedenen Wanderungen. Eine Gruppe wanderte von Zug aus dem Lechursprung entgegen. Der hier noch kleine Fluss schlängelt sich durch die Landschaft. Nach etwa 2 Stunden Gehzeit wurde die bewirtschaftete Alm erreicht. Auf dem Rückweg wählte man die andere Seite vom Lech. An einem Fischteich gab es noch einen längeren Aufenthalt bevor man zum bereits wartenden Bus weiter ging.
Gemeinsam mit der ersten Gruppe waren 15 Reisende aus dem Bus gestiegen um nach 500 Höhenmetern das Stierlochjoch und anschließend nach einem langgezogenen Abstieg die Ravensburger Hütte zu erreichen.
13 Mitreisende waren es, die mit dem Bus bis Zürs fuhren und von dort aus den steilen Anstieg zum Zürser See bewältigten. Nach einer längeren Rast stieg man zum 2438 m hohen Madlochjoch. Ein kräftiger Wind sorgte dafür, dass der Aufenthalt nach fast 800 Höhenmeter nur von kurzer Dauer war. Über große Geröllfelder, teilweise bedeckt mit Schnee, führte der Abstieg zur Ravensburger Hütte. Dort wartete bereits die andere Wandergruppe um nach einer Rast gemeinsam zum Spullersee zu wandern. Der Spullersee ist ein Stausee in 1827 m Höhe und wurde um das Jahr 1900 von der Eisenbahngesellschaft zur Elektrifizierung ihrer Züge gebaut. Etwa 900 Höhenmeter Abstieg bis ins Klostertal lagen jetzt vor der Wandergruppe. Leider setzte nach etwa der Hälfte der Strecke Regen ein. Leicht durchnässt kam man in Klösterle zum Bus.
Nach einer kurzen Fahrt erfolgt die Zimmerverteilung im Hotel. Nach dem Abendessen verbrachte man noch einige Stunden, die mit dem mitgebrachten Instrumenten musikalisch gestaltet wurden. Zwei echte Klostertaler bereicherten mit ihren Instrumenten die musikalischen Darbietungen.
Am Sonntag begrüßte der Wanderführer des Hotels die Harmonika-Clubler. Er hatte sich vorgenommen bei einer gemeinsamen Wanderung die schönsten Stellen des Klostertals vorzuführen. In Klösterle begann seine Tour zur Nenziggastalpe. Er erzählte von Lawinenabgängen aus dem vergangenen Jahrhundert und zeigt die noch sichtbaren Spuren. Leider fielen Regentropfen vom Himmel und die geplante Tour wurde verkürzt. Es blieb deshalb genügend Zeit um sich vor der Abfahrt in einem der vielen Lokale in Klösterle zu stärken.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2005)
Teilnehmer 2005

2004 Harmonika-Club überquert die Alpen

Beim zweitägigen Jahresausflug wurde ein lang ersehnter Wunsch erfüllt - die Alpen wurden zu Fuß überquert. Am frühen Samstagmorgen starteten dieses Jahr 49 Reiseteilnehmer und fuhren mit dem Bus in Richtung Allgäuer Alpen. Beim ersten Zwischenstop am Autobahnrasthof Allgäuer Tor, als man sich traditionell mit Hefekranz stärkte, nahmen die verschiedenen Wandergruppen erste Konturen an.
18 Reiseteilnehmer stiegen im Kleinwalsertal an der Talstation der Söllereckbahn aus dem Bus, um zur Skiflugschanze am Freibergsee zu wandern. Mit dem Personenaufzug ging es zu den Schanzenluken, aus denen sich die Skispringer im Winter mutig in die Tiefe stürzen. Nach der Besichtigung bleib dann noch genügend Zeit für eine Bootsfahrt auf dem Freibergsee.
Am Eingang des Gemsteltals stiegen die anderen Reiseteilnehmer aus dem Bus um zunächst nur leicht ansteigend zur hinteren Gemstelalm zu gelangen. Ein steiler Anstieg zur oberen Gemstelalm folgte. Nach etwa 200 Höhenmetern war es Zeit die schweren Rucksäcke bei einer längeren Mittagsrast teilweise zu leeren. Hier teilte sich die Gruppe, um entweder zur vorderen Gemstelalpe abzusteigen, oder um mit der Alpenüberquerung zu beginnen. 24 Harmonika-Clubler stiegen über die Sterzerhütte zum Geißhornsattel auf. 900 Höhenmeter hatte man in der Zwischenzeit zurückgelegt. Vier schnelle Wandersburschen hatten beim Aufstieg schon so einen großen Vorsprung, dass sie noch einmal 300 Höhenmeter zurücklegten, um sich ins Gipfelbuch des Geißhorns einzutragen. Für die anderen Alpenüberquerer war eigentlich eine weitere Vesperpause eingeplant, aber die noch reichlich vorhandenen Schneefelder luden zum Abfahrtslauf und zur Schneeballschlacht ein. Danach ging es lange Zeit immer wieder auf und ab bis zum Haldenwangereck, dem Grenzberg zwischen Deutschland und Österreich. Der Abstieg nach Gehren ins Lechtal folgte. Die durch die Schneelast der vergangenen Monate noch ruhende Natur, erwachte mit jedem Höhenmeter abwärts. Immer mehr frische Grashalme und Wiesenpflanzen säumten den Weg. Als die erste größere grüne Almwiese auftauchte, wurden auch die ersten Almbauern entdeckt, die gerade dabei waren ihre Kühe auf die Weide zu schicken.
Nach einer kurzen Busfahrt traf man die anderen Reiseteilnehmer um gemeinsam im Hotel das Abendessen einzunehmen. In froher Runde verbrachte man noch einige Stunden mit lustigen Aktionen, in denen auch mehrere neue Ideen und Wünsche für kommende Jahresausflüge geäußert wurden.
Herrliches Sommerwetter erwartete die Harmonika-Clubler am Sonntag. Nach dem Frühstück und einem Jubiläumsumtrunk fuhr man nach Steeg um die dortige Käserei zu besichtigen. Der Firmenchef führte durch seinen Betrieb und beantwortete die Fragen der Teilnehmer. Nach der Käseprobe fuhr man mit dem Bus bis Pinswang um gemeinsam einen gemütlichen Sonntagspaziergang zu machen. Bevor man wieder in den Bus stieg, blieb am Alpsee noch genügend Zeit, um sich in den Gartenlokalen oder Cafes zu stärken.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2004)
Teilnehmer 2004

2003 Auf den Berggipfeln am Vilsalpsee

Der zweitägigen Jahresausflug des Harmonika-Clubs aus Dettingen ging in diesem Jahr für 45 Reiseteilnehmer bei herrlich Hochsommerwetter ins Tannheimer Tal. Am frühen Samstagmorgen fuhr man mit dem Bus in Richtung Sonthofen. Beim ersten Zwischenstop am Autobahnrasthof Allgäuer Tor, als man sich traditionell mit Hefezopf stärkte, nahmen die verschiedenen Wandergruppen erste Konturen an. Vier Alternativvorschläge, die alle zum Vilsalpsee führten, standen den Reiseteilnehmern zur Auswahl. Für die anspruchsvolle Bergtour mit einem Aufstieg von 1400 Höhenmeter entschieden sich 12 Reisteilnehmer, die von Hinterstein über die Willersalpe und das Geißeck zum Geißhorn aufstiegen. Eine andere Gruppe startete in Tannheim mit dem Wanderziel Vilsalpsee. Die beiden restlichen Gruppen starteten direkt am Vilsalpsee. Eine Gruppe mit dem Ziel Geißhorn, die andere Gruppe mit dem Ziel Landsberger Hütte und Steinkarspitze. Nach den Wanderungen blieb noch einige Zeit um sich in den Lokalen am Vilsaplsee zu stärken oder im Vilsalpsee ein erfrischendes Bad zu nehmen. Gemeinsam führ man mit dem Bus nach Nesselwängle.
Nach der Zimmerverteilung wartete das Abendessen auf die Reiseteilnehmer. In froher Runde verbrachte man noch einige Stunden, in denen mehrere neue Ideen und Wünsche geäußert wurden.
Erneut heißes Sommerwetter erwartete die Harmonika-Clubler am Sonntag. Nach dem Frühstück ging man geschlossen vom Alpengasthof auf dem Rundwanderweg Tannheimer Tal zum Alderhorst. Nach einer längeren Verweildauer ging es weiter nach Grän und danach zum Bus, der am Haldensee auf die Reiseteilnehmer wartete.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2003)
Teilnehmer 2003

2002 Harmonika-Club-Tour zum Bergdoktorhaus

Zum fünfzehnten Mal hintereinander führte der Harmonika-Club Dettingen seinen jährlichen zweitägigen Jahresausflug durch. 51 Reiseteilnehmer starteten am Samstagmorgen mit dem Bus in Richtung Fernpaß. Leider war die Wetterlage für das geplante Programm im Mieminger Plateau nicht ideal. Regen begleitete den Bus der Reisegruppe. Beim ersten Zwischenstop am Autobahnrasthof Allgäuer Tor regnete es so stark, dass manche Teilnehmer gar nicht aus dem Bus stiegen, um sich traditionell mit Hefezopf zu stärken. Kurz vor Reutte hörte der Regen auf und man konnte die zuvor diskutierten Alternativvorschläge in der Schublade lassen. In Biberwier stieg man aus dem Bus und startete zur Bergtour oder zur Seentour.
Vorbei am Mittersee in Richtung Blindsee waren 19 Teilnehmer unterwegs. Sie sahen ein Stück unberührte Natur und drangen immer tiefer in ein Naturschutzgebiet ein, das zwar nahe an der Fernpaßstraße liegt, aber nur sehr selten von Menschen besucht wird. Smaragdgrüne Wasseroberflächen, vielfältige Fischarten und mehrere Orchideenarten waren zu sehen. Allerdings musste mit zunehmender Wanderzeit der Regenschirm aufgespannt werden, da es leider wieder regnete. Nach etwa 3 Stunden erreichte man mit dem zweiten recht steilen Teilstück den von Menschen überfüllten Rasthof Zugspitzblick am Fernsteinpaß. Nach einer längeren Brotzeit im Rasthof bestieg man den dort warteten Bus und fuhr los um die andere Wandergruppe in Obsteig abzuholen.
An der Skiabfahrt von Biberwier entlang stiegen die anderen 32 Reiseteilnehmer zunächst einmal hoch bis zur Mittelstation. Während man das nächste Teilstück der insgesamt 700 Höhenmeter bis zum Marienbergjoch in Angriff nahm, setzte der Regen wieder ein. Die Sicht wurde immer schlechter und man konnte seinen Vordermann kaum mehr erkennen. Vom Regen durchnässt und wegen der fehlenden Motivation das Ziel zu sehen, blieben drei Wanderer weit hinter der Gruppe zurück. Der Wirt der Marienbergalm, der mit seinem Geländewagen den parallel verlaufenden Bergweg befuhr, hatte so großes Mitleid mit den Dreien, dass er sie im Auto mitnahm und an den anderen Gruppenmitgliedern vorbei zum Marienbergjoch fuhr. Eine Unterstellmöglichkeit am Marienbergjoch wurde zur Mittagspause genutzt. Spätestens jetzt war es klar, dass der Aufstieg zum 2194 m hohen Höllkopf an diesem Tag nicht möglich war. Man machte sich auf den Abstieg in Richtung Obsteig. Nach etwa 20 Minuten Abstieg kam man zur Marienbergalm, um sich mit Gulaschsuppe oder heißem Tee etwas aufzuwärmen. Während des Almaufenthalts kamen die ersten Sonnenstrahlen durch die dicke Wolkendecke und brachten zur Freude aller Wanderer schöneres Wetter. Der Gipfel des Höllkopfs tauchte auf, als die Wolken sich immer mehr verzogen. Dieser Gipfel lag so nahe, er war aber wegen der schon fortgeschrittenen Zeit leider nicht mehr erreichbar. Man wählte den Abstieg nach Obsteig über den Alpsteig. Der schmale Bergpfad, der an einigen Stellen mit Drahtseilen gesichert ist, bot eine Vielfalt von Naturschönheiten am Wegesrand.
Gemeinsam führ man mit dem Bus nach Wildermieming. Nach der Zimmerverteilung wartete das Abendessen auf die Reiseteilnehmer. In froher Runde verbrachte man noch einige Stunden, in denen mehrere neue Ideen und Wünsche geäußert wurden.
Strahlend blauer Himmel erwartete die Harmonika-Clubler am Sonntag. Nach dem Frühstück erhielten traditionell Reiseteilnehmer für ihre Jubiläumsfahrt eine Urkunde. Danach ging man geschlossen zum Bergdoktorhaus aus der Fernsehserie "Der Bergdoktor". Dieses Haus wurde fein herausgeputzt um als Motiv in die Scheinwelt des Fernsehfilms zu passen und um nach Beendigung der Dreharbeiten weiterhin Touristen anzulocken. Bevor man danach in den Bus stieg, luden drei Reiseteilnehmer zu einem Umtrunk ein, denn sie wurden während der Reise für ihre jeweils 10. Teilnahme am Harmonika-Club-Jahresausflug mit einer Urkunde geehrt.
Der Bus fuhr die Reisegruppe anschließend nach Kempten zu einer Stadtbesichtigung. Am Archäologischen Park begann die Stadttour. Fast 2000 Jahre alt sind die originalen Grundmauern einer römischen Badeanlage, die man im Park sehen kann. Der Weg führte zum Rathausplatz, der umgeben ist von alten Häusern und Fassaden, die mit ihren barocken Bemalungen die damalige Reichsstadt prägten. Die erste, nach dem 30-jährigen Krieg erbaute große Kirche in Süddeutschland, die St. Lorenz-Basilika, war anschließend allen Reiseteilnehmern ein Besuch wert. Selbstverständlich reichte es vor der Busfahrt noch zum Besuch eines Straßencafes oder zum Besuch der Festwiese vom Kemptener Kirchfest.

(Das Bild zeigt die Reiseteilnehmer 2002)
Teilnehmer 2002

2001 Harmonika-Club zwischen Allgäu und Tirol

49 Reiseteilnehmer des Harmonika-Clubs aus Dettingen/Erms starteten zum zweitägigen Jahresausflug am frühen Samstagmorgen mit dem Bus in Richtung Füssen. Nach 2,5 Stunden Fahrt erreichte man die Königschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Für die Besichtigung dieser prachtvollen Bauten blieb allerdings keine Zeit. Eine lange und anspruchsvolle Wanderung wartete auf die Reisegruppe. Die ersten Höhenmeter legte man auf der Naturrodelbahn zurück. Man erreichte die Marienbrücke, die in einem weiten Bogen eine Schlucht überspannt und eine großartige Aussicht auf das Schloss Neuschwanstein bietet.
Hier trennten sich die Reisenden. Die Gebirgswanderer brachen auf, um den 2047 m hohen Säuling zu besteigen. Der Rest der Gruppe stieg über das Pöllattal auf einer gut begehbaren Steiganlage am Wasserfall vorbei zur Talstation der Tegelbergbahn. Dort verbrachte sie mit den mitgereisten kleineren Kindern einige Zeit auf dem herrlich gerichteten Spielplatz und der Sommerrodelbahn. Der Bus brachte diese Gruppe am Spätnachmittag zum Übernachtungsgasthof nach Oberpinswang.
Die Gruppe Säuling legte auf einem steil ansteigenden Weg etwa 800 Höhenmeter zurück bis man die nicht bewirtschaftete Wildsulzhütte erreichte. Hier wurde eine Pause eingelegt. Die große Hitze beim Aufstieg hatte so manchen Schweißtropfen gekostet und es war notwendig, den Flüssigkeitsverlust mit den im Rucksack mitgebrachten Getränken wieder auszugleichen. Ab hier gibt es 2 Möglichkeiten auf den Gipfel des Säulings zu gelangen. Entweder der nicht ganz ungefährliche Nordaufstieg (die Wege sind nicht mit Ketten gesichert) oder der Weg um den Pilgerschrofen zum Säulinghaus und danach den mit mehreren Ketten gesicherten Südaufstieg. Nur ein Reiseteilnehmer wagte das Abenteuer über den Nordaufstieg.
Die anderen planten den Südaufstieg und wollten vorallem im bewirtschafteten Säulinghaus ihre Getränkevorräte wieder auffrischen. Ein steiler Aufstieg von 30 Minuten und anschließend ein Gebirgshöhenweg von 60 Minuten wurden zurückgelegt, bevor das Säulinghaus in 1720 m Höhe erreicht wurde. Die Sonnenterrasse war gerade richtig, um eine gemütliche Rast einzulegen. Plötzlich verdeckten Wolken die wärmende Sonne und man konnte miterleben wie schnell sich das Wetter im Gebirge vom herrlichen Sonnenschein zum Gewitter verwandelt. Im Innenbereich des Säulinghauses suchte man Schutz vor Regen, Wind und Gewitter. Nach einer Stunde des Wartens, das man sich mit Kaffee und Apfelstrudel versüßte, kam der Gipfelstürmer, der den Aufstieg über den Nordhang gewählt hatte, völlig durchnäßt ebenfalls zum Säulinghaus und berichtete von einem durch den Regen sehr rutschig gewordenen Weg rund um den Säuling. Die Entscheidung war zwar längst gefallen, dass es mit dem Aufstieg auf den Säuling wohl nichts mehr wird. Aber die Aussage des einzigen Gipfelbezwingers aus den Reihen des Harmonika-Clubs begrub die letzten Hoffnungen auf einen möglichen Aufstieg. Eine Regenpause nützte man um den Abstieg nach Pflach, einem Teilort von Reutte, zu beginnen. Leider setzte der Regen wieder ein und so wurde es ein Gebirgsabstieg im Dauerregen. Der Bus hatte in der Zwischenzeit den anderen Teil der Reisegruppe im Gasthof abgesetzt und nahm nun die durchnässten Bergwanderer auf, um auch sie zum Gasthof zu fahren.
Nach der Zimmerverteilung wartete das Abendessen auf die Reiseteilnehmer. In froher Runde verbrachte man noch einige Stunden, in denen mehrere neue Ideen und Wünsche für die kommenden Gebirgswanderungengeäußert wurden
Ein paar Wolken hingen auch am Sonntag am Himmel. Glücklicherweise blieb es am 2. Reisetag niederschlagsfrei. Die Busfahrt ging nach Brunnen an den Forggensee. Von dort wanderte man am Uferweg bis nach Füssen. Ein Stadtbummel mit Besichtigung der Altstadt, dem Schloss und der Pfarrkirche wurde je nach Interessenlage in Kleingruppen unternommen. Alle Kleingruppen landeten in irgendeinem der zahlreichen Straßencafes in der Innenstadt. Auf dem Weg zum Busparkplatz kam man am gerade neu eingeweihten Mädlesbrunnen vor der ehemaligen Mädchenschule vorbei. Einem neu geschaffenen Kunstwerk, das die Stadt Füssen noch attraktiver macht.

2000 Jahresausflug in den Bregenzer Wald

Zum dreizehnten Mal hintereinander führte der Harmonika-Club Dettingen seinen jährlichen zweitägigen Jahresausflug durch. 52 Reiseteilnehmer starteten am Samstagmorgen mit dem Bus in Richtung Kleinwalsertal. Wahrscheinlich war es die magische Zahl 13, die der Reisegruppe schon beim Start in den frühen Morgenstunden Regen mit auf den Weg gab. Nach 2 Stunden Fahrt durch den Regen war es klar, daß die geplante Gebirgswanderung vom Kleinwalsertal über den Diedamskopf nach Schoppernau in den Bregenzer Wald nicht durchgeführt werden konnte. Daraufhin fuhr man mit dem Bus in den Bregenzer Wald zur Talstation der Diedamskopfbahn. Die Reiseteilnehmer waren gut für die schlechte Witterung ausgerüstet. Damit war die Voraussetzung geschaffen, das Alternativprogramm zur geplanten Gebirgstour zu wagen. Von der Talstation gingen 35 Personen der Reisegruppe zur 820 Höhenmeter höher gelegenen Mittelstation. Bereits 200 m unterhalb der Mittelstation ging der Regen in Schneeregen über und bei der Mittelstation fielen dicke weiße Flocken vom Himmel. Eine etwa 5 cm hohe Neuschneedecke lud zu einer Schneeballschlacht und zum Bau eines Schneemanns ein. Während der Rast bei der Mittelstation hörten die Niederschläge auf, und man konnte ohne Regenschutz auf der Talabfahrtsstrecke für Skifahrer zum Ausgangspunkt gehen.
Die restlichen Reiseteilnehmer hatten es vorgezogen, eine Talwanderung entlang der Bregenzerach von Schoppernau nach Au und zurück zu unternehmen. Auch mit ihnen hatte der Wettergott erst nach der Hälfte der Strecke ein Einsehen und bot kleinen und großen Kindern beim Spielplatz am Freibad Gelegenheit sich auszutoben.
Gemeinsam führ man mit dem Bus nach Mellau. Nach der Zimmerverteilung wartete das Abendessen auf die Reiseteilnehmer. In froher Runde verbrachte man noch einige Stunden, in denen mehrere neue Ideen und Wünsche geäußert wurden.
Eine dicke Wolkendecke hing auch am Sonntag am Himmel über dem Bregenzerwald. Glücklicherweise blieb es am 2. Reisetag niederschlagsfrei. Die Busfahrt ging nach Bregenz an den Bodensee. Mit der Austria, einem Schiff der Weißen Bodenseeflotte, fuhr die Gruppe über den See nach Lindau. Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch die dicke Wolkendecke und machten damit der Reisegruppe den Aufenthalt auf den Insel Lindau entgegen allen Befürchtungen recht angenehm. Gemeinsam spazierte man am Lindauer Hafen zum Denkmal des über den See schauenden Löwen und bestaunte den in der Hafeneinfahrt gegenüberliegenden Leuchtturm. Je nach Interesse der Reisenden teilte man sich nun auf, um entweder die mechanische Musikinstrumentensammlung im Stadtmuseum zu begutachten, oder die vor etwa 1000 Jahren erbaute Peterskirche zu besuchen. Selbstverständlich gehörten auch Stadtbummel und Cafehausbesuch zum Lindauaufenthalt. Die an diesem Tag stattfindende Casinoeinweihung in Lindau führte wegen dem großen Besucherandrang zu einem Verkehrschaos auf der Insel, so daß sich die geplante Heimfahrt verzögerte.